Damit sich alle noch einmal vor Augen führen, wofür die AfD konkret steht, haben wir einige der Aussagen für Interessierte aufgeschrieben. Im Vergleich dazu, einige der kreativen Plakate der Demonstrierenden.
Björn Höcke, AfD
„Wissen Sie, das große Problem ist, dass man Hitler als das absolut Böse darstellt.“
Zitat aus dem Wall Street Journal 2017.
Alice Weidel, AfD
„Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierte Messermänner und sonstige Taugenichtse werden unseren Wohlstand, das Wirtschaftswachstum und vor allem den Sozialstaat nicht sichern.“
Aussage von A. Weidel am 16.Mai 2018 im Bundestag.
Maximilian Krah, AfD
„Echte Männer sind rechts … Feministinnen sind hässliche, grässliche Gestalten.“
aus dem Politischen Aschermittwoch der AfD am 14.02.24.
Dieter Görnert, AfD
„Das Pack erschießen, oder zurück nach Afrika prügeln.“
Dieter Görnerts Antwort auf der Social Media-Plattform reddit zu einen Beitrag von Spiegel TV.
Steffen Königer, AfD bis 2018
Liebe Freunde, das ist der totale Krieg gegen das Volk der Dichter und Denker.“
AfD Parteitag in Hannover 2017
5.591 Stimmen (17,68%) erhielt die AfD bei der Kommunalwahl in Lünen. Das waren 234 mehr als die GFL und Bündnis90 Grüne zusammen. Die Linke, BSW, FDP, PVFL und Vision vereinten gerade mal 4.368 Stimmen auf sich. Nur CDU und SPD liegen noch vor der AfD.
AfD - Position zum Klimawandel
Die AfD leugnet die auf wissenschaftlicher Evidenz basierende Tatsache des menschengemachten Klimawandels. Zwar finde ein Wandel des Klimas tatsächlich statt, diesen betrachtet die AfD allerdings positiv: „Wärmeperioden seien in der Geschichte meist die Blütezeit von Kulturen gewesen.“
Aus dem Wahlprogramm der AfD 2025.
Björn Höcke, AfD
„Wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.“ Damit ist das Holocaust-Mahnmal gemeint. Rede am 17. Januar in Dresden bei einer Veranstaltung der Jungen Alternative im Brauhaus Watzke.
Apropos Demokratie
Aus der AFD-Bundestagfraktion forderte im März 2026 Martin Reichert, das Bundesprogramm „Demokratie Leben“ ganz abzuschaffen. Es sei ein Machtsicherungsprogramm der politischen Linken.
Aus der Internetredaktion des Deutschen Bundestages.
Apropos Käthe-Kollwitz-Gesamtschule
In Lünen wurde 2025 von September bis Dezember ein Projekt mit Studenten des Studiums im Alter der Uni Münster in Kooperation mit der Stadt Lünen realisiert. In über 30 Begegnungsstätten wurden rund 18.000 Demokratie-Bierdeckel verteilt. Ein Lehrer der KKG war von der Idee begeistert, denn er deckte sich gleich mit 800 Demokratie-Bierdeckeln ein.
Auch das will die AfD verhindern. Es bedeutet nichts anderes, als dass die AfD schon Kinder in ihrer demokratischen Entwicklung behindern will. Das darf nicht sein!
Hier der Link zum ganzen Beitrag der Demokratie-Bierdeckel-Aktion:
8 Kommentare zu „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
Werner Ewert
Tja, dann hat die AfD wohl alles richtig gemacht. Die AfD hat provoziert und alle sind gekommen. Die Gründung eines Stadtverbands ist eigentlich eine politisch untergeordnete Veranstaltung, also kein Grund, sich aufzuregen. Im KKG allerdings eine Provokation. Die entsprechende Demo folgt auf dem Fuße und sorgt für maximale Medienpräsenz, sogar im WDR. Die AfD ist mal wieder das Opfer und die Demokraten zeigen ihre „faschistische Fratze“. Versucht es doch mal ohne Emotionen und lasst euch nicht immer so verarschen.
Die Gründung eines politischen Stadtverbandes auf kommunaler Ebene ist kein herausragendes Ereignis. In der Regel reicht es aus, wenn die Lokalzeitungen darüber berichten und einordnen. Etwas anders sieht es aus, wenn dieser neu gegründete Stadtverband AfD heißt. Denn der Verfassungsschutz hat die AfD als „insgesamt rechtsextremistischen Verdachtsfall“ eingestuft. Das wurde gerichtlich bestätigt. Dass deshalb die Medien das Thema aufgegriffen haben, ist daher nachvollziehbar. Deshalb wirkt ihre Einschätzung von „maximaler“ Medienpräsenz etwas übertrieben. Vielleicht können Sie nochmal erläutern, warum die AfD sich bei Ihrer Stadtverbandsgründung als Opfer fühlt oder fühlen soll? Das ist so nicht nachvollziehbar. Und warum die Anwesenden, es waren um die 400 Demokratinnen und Demokraten ihre „faschistische Fratze“ gezeigt haben sollen, ist nun ganz und gar nicht plausibel. Kurze Erläuterung: Faschisten lehnen Demokratie ab, stellen die eigene Nation über alles, werten andere oft ab. Freie Medien oder politische Gegner werden verfolgt oder verboten. Die anwesenden Menschen vor der KKG haben nur von ihrem demokratischen Recht der Versammlungsfreiheit Gebrauch gemacht und friedlich demonstriert.
Tipp vorweg: Belehrungen wirken schnell arrogant, auch wenn sie Erläuterungen heißen. Über die AfD brauchen wir uns nicht unterhalten, es geht um die Effektivität dieser Demo.
Die AfD hat es dank der Demo in alle WDR-Radiosender und sogar in die WDR-Lokalzeit, ohne Demo wohl nur in die Lokalzeitung. Provokation geglückt. Die AfD kann sich nun als Opfer inszenieren, weil die Teilnehmer vor dem „linken Mob“ geschützt werden mussten. AfD-Zitat: „Sinnlose Störaktionen, organisiert von Parteien und linken Selbstdarstellern, … Bereits im Vorfeld wurden Zuwege mit der Polizei besprochen, sodass die Mitglieder und Gäste der AfD sicher zur Versammlung gelangen konnten.“ Denis Fellner, Mitglied der AfD-Ratsfraktion in Lünen: „Demokraten zeigen ihre faschistische Fratze“, Quelle WDR/facebook. Wie sieht es also auf der Demo-Seite aus? Es gab keine Kundgebung der AfD, alles fand hinter verschlossenen Türen statt, also keine direkte Konfrontation. Zufällige Zuschauer waren auch nicht zu erwarten, also kein zusätzliches Publikum. Mein Fazit: Punktsieg für die AfD, für die Demonstranten blieb leider nur die innere Befriedigung.
Mein Fazit: Eher kein Punktsieg für die AfD. Gut, dass die Demo angemeldet war und so den Weg in den WDR und die Lokalzeitung geschafft hat. Persönlich glaube ich nicht, dass die Mehrheit der Demonstranten es als „innere Befriedigung“ erlebt hat. Die Frage nach der Effektivität ist sicher schwierig zu beantworten. Ich meine: Bei geschätzten 400 Teilnehmern in Lünen kann das als Erfolg durchgehen. Effektivität bei einer Demo genau zu messen, wo soll man da ansetzen? Vielleicht sieht man bei der nächsten Kommunalwahl, ob die AfD ihr Ergebnis noch steigern konnte, oder Prozente eingebüßt hat. Je mehr mediale Begleitung in diesem Fall, umso besser, finde ich. Was wäre, wenn es niemanden mehr interessieren würde, alle blieben zu Hause, was dann? Um im Bild zu bleiben: Wäre das dann nicht eine Punktniederlage der Demokratie?
Der Blog wollte die Demo-Plakate und Aussagen einiger AfD-Politiker gegenüberstellen. Dann kann man sich seine eigene Meinung bilden, wenn man sie bis dahin noch nicht selbst gehabt haben sollte. War natürlich nicht so gemeint, dass meine erste Antwort als „Belehrung“ und arrogant rüberkam.
Also gut, Meinung hin, Meinung her. In meinen Augen sinnvoll war die Verhinderung des Neonazi-Aufmarschs am ersten Mai in Essen. Was ich nicht verstehe, ist z.B. das “Demochen“ in Lünen-Brambauer. Die AfD hat am 28.4. zum „Bürgerdialog Sicherheit“ geladen. Statt die AfD bei der Veranstaltung direkt ins Kreuzverhör zu nehmen und bloßzustellen, stehen 60 Demonstranten draußen und winken mit Plakaten. Direkte Konfrontation ist gut, Demos vor solchen Kleinveranstaltungen eher zweifelhaft.
Tja, dann hat die AfD wohl alles richtig gemacht. Die AfD hat provoziert und alle sind gekommen. Die Gründung eines Stadtverbands ist eigentlich eine politisch untergeordnete Veranstaltung, also kein Grund, sich aufzuregen. Im KKG allerdings eine Provokation. Die entsprechende Demo folgt auf dem Fuße und sorgt für maximale Medienpräsenz, sogar im WDR. Die AfD ist mal wieder das Opfer und die Demokraten zeigen ihre „faschistische Fratze“. Versucht es doch mal ohne Emotionen und lasst euch nicht immer so verarschen.
Die Gründung eines politischen Stadtverbandes auf kommunaler Ebene ist kein herausragendes Ereignis. In der Regel reicht es aus, wenn die Lokalzeitungen darüber berichten und einordnen. Etwas anders sieht es aus, wenn dieser neu gegründete Stadtverband AfD heißt. Denn der Verfassungsschutz hat die AfD als „insgesamt rechtsextremistischen Verdachtsfall“ eingestuft. Das wurde gerichtlich bestätigt. Dass deshalb die Medien das Thema aufgegriffen haben, ist daher nachvollziehbar. Deshalb wirkt ihre Einschätzung von „maximaler“ Medienpräsenz etwas übertrieben. Vielleicht können Sie nochmal erläutern, warum die AfD sich bei Ihrer Stadtverbandsgründung als Opfer fühlt oder fühlen soll? Das ist so nicht nachvollziehbar. Und warum die Anwesenden, es waren um die 400 Demokratinnen und Demokraten ihre „faschistische Fratze“ gezeigt haben sollen, ist nun ganz und gar nicht plausibel. Kurze Erläuterung: Faschisten lehnen Demokratie ab, stellen die eigene Nation über alles, werten andere oft ab. Freie Medien oder politische Gegner werden verfolgt oder verboten. Die anwesenden Menschen vor der KKG haben nur von ihrem demokratischen Recht der Versammlungsfreiheit Gebrauch gemacht und friedlich demonstriert.
Tipp vorweg: Belehrungen wirken schnell arrogant, auch wenn sie Erläuterungen heißen. Über die AfD brauchen wir uns nicht unterhalten, es geht um die Effektivität dieser Demo.
Die AfD hat es dank der Demo in alle WDR-Radiosender und sogar in die WDR-Lokalzeit, ohne Demo wohl nur in die Lokalzeitung. Provokation geglückt. Die AfD kann sich nun als Opfer inszenieren, weil die Teilnehmer vor dem „linken Mob“ geschützt werden mussten. AfD-Zitat: „Sinnlose Störaktionen, organisiert von Parteien und linken Selbstdarstellern, … Bereits im Vorfeld wurden Zuwege mit der Polizei besprochen, sodass die Mitglieder und Gäste der AfD sicher zur Versammlung gelangen konnten.“ Denis Fellner, Mitglied der AfD-Ratsfraktion in Lünen: „Demokraten zeigen ihre faschistische Fratze“, Quelle WDR/facebook. Wie sieht es also auf der Demo-Seite aus? Es gab keine Kundgebung der AfD, alles fand hinter verschlossenen Türen statt, also keine direkte Konfrontation. Zufällige Zuschauer waren auch nicht zu erwarten, also kein zusätzliches Publikum. Mein Fazit: Punktsieg für die AfD, für die Demonstranten blieb leider nur die innere Befriedigung.
Mein Fazit: Eher kein Punktsieg für die AfD. Gut, dass die Demo angemeldet war und so den Weg in den WDR und die Lokalzeitung geschafft hat. Persönlich glaube ich nicht, dass die Mehrheit der Demonstranten es als „innere Befriedigung“ erlebt hat. Die Frage nach der Effektivität ist sicher schwierig zu beantworten. Ich meine: Bei geschätzten 400 Teilnehmern in Lünen kann das als Erfolg durchgehen. Effektivität bei einer Demo genau zu messen, wo soll man da ansetzen? Vielleicht sieht man bei der nächsten Kommunalwahl, ob die AfD ihr Ergebnis noch steigern konnte, oder Prozente eingebüßt hat. Je mehr mediale Begleitung in diesem Fall, umso besser, finde ich. Was wäre, wenn es niemanden mehr interessieren würde, alle blieben zu Hause, was dann? Um im Bild zu bleiben: Wäre das dann nicht eine Punktniederlage der Demokratie?
Der Blog wollte die Demo-Plakate und Aussagen einiger AfD-Politiker gegenüberstellen. Dann kann man sich seine eigene Meinung bilden, wenn man sie bis dahin noch nicht selbst gehabt haben sollte. War natürlich nicht so gemeint, dass meine erste Antwort als „Belehrung“ und arrogant rüberkam.
Also gut, Meinung hin, Meinung her. In meinen Augen sinnvoll war die Verhinderung des Neonazi-Aufmarschs am ersten Mai in Essen. Was ich nicht verstehe, ist z.B. das “Demochen“ in Lünen-Brambauer. Die AfD hat am 28.4. zum „Bürgerdialog Sicherheit“ geladen. Statt die AfD bei der Veranstaltung direkt ins Kreuzverhör zu nehmen und bloßzustellen, stehen 60 Demonstranten draußen und winken mit Plakaten. Direkte Konfrontation ist gut, Demos vor solchen Kleinveranstaltungen eher zweifelhaft.
Da ist was dran.
Danke, dass ihr euch dazu geäußert habt
Bitteschön.