Doppelklammer-Butter

Die kunsthistorische Einordnung richtet sich nicht nach der ästhetischen Qualität, sondern ausschließlich nach der Buttermenge. Bis 250 g spricht man von Kleinkunst. Ab 500 g beginnt die große Kunst.

Damit ist bewiesen, dass die Grenze zwischen Klein- und Hochkunst nach aktuellem Forschungsstand abhängig vom Gewicht der Butter ist. Eine schwerwiegende Erkenntnis.

2 Kommentare zu „Doppelklammer-Butter“

  1. Mich beschäftigt die bange Frage: wie wird die Kunst bei einer Buttermenge zwischen 250 und 500 Gramm bezeichnet? Medienkunst vielleicht, oder Kompaktkunst?

    1. Ewald Oschmann

      Verehrter Kunstfreund, herzlichen Dank für diese interessante und kalorienreiche Fragestellung. Es bieten sich mehrere Antworten an: Zuerst die einfache und eindimensionale Antwort: Fettkunst zum geistigen Sofortverzehr. Diese Anwendung empfiehlt sich zwischen zwei wichtigen Terminen. Fettkunst oder fettige Kunst bieten sich an wenn es darum geht, was wäre, wenn der Künstler die Klammern einfach nur auf die Butter gelegt hätte? Es wäre maximal eine fettarme Interpretation gelungen. So aber ist das Werk mittig ausgerichtet, frontal fotografiert, es gibt keine störenden Elemente, schwarzer Hintergrund Fordert es nicht auch Sie zu einer kunsthistorischen Lesart heraus? Kleiner Insider Tipp: „Doppelklammer-Butter“ und die verwandten Werke „Monoklammer-Margarine“, „Klammerfeld II“, Vierklammer-Frischkäse“, „Federstahl meets Milchfett“ sind im Rennen um eine Ausstellung im New Yorker Museum of Modern Fett. Ein Katalog ist in Arbeit.

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