Heute ein Zaunkönig. Wunderbares historisches Jugendstil-Zaunelement mit dekorativem Ornament aus geschwungenen Linien und einem ovalen Motiv. Material: wahrscheinlich Gusseisen oder Schmiedeeisen. Sehr schöne Rostspuren.
Bonanza-Zaun
Rustikaler Charme zeichnen ihn aus. Seine Bretter sind naturkrumm und werden oft aus witterungsbeständiger Robinie oder Lärche hergestellt. Die Breite kann variieren und verleiht dem Zaun ein individuelles Aussehen.
Lattenzaun
Traditioneller Lattenzaun, auch Staketenzaun genannt. Die Latten sind naturgewachsen, gespitzt und an Querriegeln befestigt. Schon beim ersten Hinsehen erkennen wir, dass hier alle Latten am Zaun sind.
Wildzaun
Ein einfacher Maschendraht- oder Wildschutzzaun.
Gabionenzaun
Gilt als robuster Sichtschutz. Das System besteht aus Drahtkörben (Gabionenkörbe), die mit verschiedenen grauen und beigen Natursteinen befüllt sind.
Edelstahlzaun
Modularer Edelstahlzaun, häufig in Gärten oder als Handlauf zu sehen. Als Material wird meist geschliffener, rostfreier V2A Edelstahl verwendet.
Mehr Farbe
Farbenfroher Holzzaun, der aus unregelmäßig geformten, unterschiedlich lackierten Brettern besteht.
Jägerzaun
Der Traditionalist unter den Zäunen, auch Scheren- oder Kreuzzaun genannt. Es handelt sich um einen kostengünstigen Holzzaun. Er besteht aus diagonal überkreuzten, meist halbrunden Holzlatten, die wie eine „Nürnberger Schere“ zusammengeschoben werden können. Ursprünglich wurde er von Jägern und Adelsleuten aufgestellt, um landwirtschaftliche Flächen vor Wildverbiss durch übermäßig hohe Wildbestände zu schützen. Heute ist er der Vorgartenzaun-Klassiker, der vor allem wegen seines rustikalen Charmes geschätzt wird. Wer könnte hier wohnen? Ein naturverbundener Typ, vielleicht Mitte 50 bis Ende 60, der gern im Garten arbeitet? Oder ein Tüftler, der lieber selbst Hand anlegt, anstatt ein Fertigprodukt zu kaufen? Wir tippen auf einen Nostalgiker, der alte Holzstrukturen liebt. Ein Typ wie Du und ich.
Doppelstabmattenzaun
Doppelstabmattenzaun mit integriertem Sichtschutz. Die grauen Sichtschutzstreifen sind in die Zaunelemente eingeflochten, um Privatsphäre zu gewährleisten. Wohnt hier eine graue Eminenz, oder ein Theoretiker?
Stacheldrahtzaun
Betagter Stacheldrahtzaun in ländlicher Umgebung. Der Zaun besteht aus rustikalen Holzpfosten, die durch Stacheldraht verbunden sind. Der vordere Pfosten ist stark verwittert und weist Rostspuren auf.
Sichtschutzzaun
Vorgefertigte Elemente mit horizontalen Lamellen im unteren Bereich und einem durchbrochenen Rankgitter mit Rundbogen im oberen Teil.
Riegelzaun
Wird auch Koppelzaun oder Weidezaun genannt. Die Konstruktion besteht aus horizontalen Brettern, die zwischen vertikalen Pfählen montiert sind.
WPC-Sichtschutzzaun
Noch ein Doppelstabmattenzaun in Grün und Anthrazit. Ein WPC-Sichtschutzzaun (Wood Polymer Composites) mit Aluminiumpfosten und –querriegeln.
Maschendrahtzaun
Maschendrahtzaun, der seiner Funktion als Schutzzaun gerecht wird. Unaufgeregt bietet er dem herabstürzenden Ast die Stirn und sagt vermutlich: bis hierhin und nicht weiter.
Doppelstabmattenzaun in grün
Waagerechte und senkrechte Drähte sind an ihren Kreuzungspunkten verschweißt. Der moosgrüne Zaun ist feuerverzinkt und pulverbeschichtet. Er zeichnet sich durch hohen Korrosionsschutz und Langlebigkeit aus
Zum Schluss
Muss eigentlich immer alles bombastisch, sensationell und mega sein? Scheinbar unscheinbare Zäune können auch ihren Reiz entwickeln. Man braucht nur mal hinter den Draht schauen, dann kann das Banale zum Besonderen werden, wenn wir wollen. Bei den Recherchen zu diesem Beitrag fiel auf, dass es tatsächlich keinen „Tag des Zaunes“ gibt. Und das in Deutschland.