Mit 80 Beiträgen um die Welt – der etwas andere Rückblick

Kommentare

Memed Nurrohmad für Pixabay

Die Medienwelt lebt von schlechten Nachrichten – wir nicht. Deshalb beginnen wir positiv – mit euch. 2025 erhielten wir im Schnitt alle 13 Tage einen Kommentar. Das hat uns sehr gefreut. Offenbar werden wir sogar im Kloster gelesen, denn wir erhielten aufmunterndes Feedback von einer gewissen Schwester.  

Aus dem Ländle erreichte uns eine Bitte, einen Leserbrief zu verfassen und diesen in seiner Tageszeitung in Baden-Württemberg abdrucken zu lassen. Lieber Herr H, wir sind von Haus aus sehr serviceorientiert, aber hier musste sogar unsere Redaktion passen. 

Natürlich haben wir auch Beiträge aus der Welt der Musik im Angebot. Welcher Blog hat das nicht. Gestartet sind wir mit den Beatles. Wir erhielten mehrere Zuschriften/Kommentare. Eine aus Borstel, dem mit 24 qm kleinsten Beatles-Museum der Welt. Das sei Weltrekord, meint Inhaber Jens. Drei Quadratmeter kleiner als ein Fab-Four-Museum in Siegen. 

Selbstverständlich sind Kunst und Kultur in unserer Redaktion immer gern gesehene Gäste. Eine der letzten Ausstellungen in der Stadtgalerie wurde von uns begleitet. Die Signale, von den Künstlern des BBK für das Publikum ins rechte Rampenlicht gerückt, griffen wir auf und fragten: Und wo bleibt das Lüner Publikum, die Lüner Kunstszene und wo sind eigentlich die jungen Künstler:innen? Wir sind gespannt, wie und ob der neue Standort (Museum), vom kunstinteressierten Publikum angenommen und vielleicht zusätzliche Besucher anzieht. Herzlichen Dank an dieser Stelle für eure Mails und Kommentare. 

Womit wir nahtlos überleiten zu den …

Exponaten der Woche

Wir garantieren, alle hier gezeigten Werke stammen aus streng kontrolliertem, eigenen ökogischen Anbau.
Ein kleiner Querschnitt von 40 Werken, die 2025 ihre Katakomben verließen um das Licht des Stadtblogs zu erblicken.

Halfpipe
Rohmikado
Blau übertüncht
Scheinwelt
Eimer-traurig-Eimer-froh
Morgen ist Premiere
M.A.G.A.-Quark
Moni-tor
Aufguss
Das Schweigen der Männer
Zauberwürfel
Birnen im Rotlichtviertel

Stadtbilder

Auch uns hat es nicht kaltgelassen: Wenn schon der Bundeskanzler nervös wird – wir vom Stadtblog sind da eher lösungsorientiert. Leerstände, Dreck und Angst kann man in Lünen auch finden. Fangen wir doch einfach mal beim Dreck an. Eine Mülleimer-App ist schnell entwickelt. So wird Müll an der richtigen Stelle entsorgt. Mit einer modernen App macht das echt Spaß.

Stirbt langsam aus – Leserbriefe!

Waren es 2023 noch 114 Leserbriefe, so schrumpfte die Bereitschaft der Leserschaft ein Jahr später deutlich um ein Drittel. Social Media lässt grüßen. Wir waren beim Grabgesang exklusiv dabei.

Ein Schiff wird kommen ...

Klar Schiff im Dortmunder Hafen hieß es im September. Solange Elon Musk nicht mit einer feindlichen Übernahme droht, schreiben wir auch über Themen, die sonst nicht im Fokus stehen, erst recht nicht im Focus.

Ein Bus auch ...

Seit 2025 gilt: Wir haben ein Herz für Busse. Nicht nur atemberaubende Landschaften bereichern unsere neue Kategorie. Gespräche mit Busfahrern, interessante Buswartehäuschen und neue Perspektiven machen diese Form des ÖPNV zu einem echten Mehrwert. 

Worte sind nicht immer nur Schall und Rauch

Keine Sorge. Wir wollen nicht vom Erklärvideo zum Erklärblog mutieren. Einen kleinen Blickauf die Ursprünge mancher Worte und Begriffe zu werfen, kann aber auch nicht schaden. Was war doch noch gleich „harte Arbeit“. Und wird nicht das Narrativ pausenlos inflationär (ver)braucht?

Ich versteh' immer nur Bahnhof

War das nicht ein wunderschöner, kleiner, lokaler Aufreger? So schön, das kann man einfach nicht selbst erfinden. Der Bahnhofsvorplatz darf nicht Bahnhofsvorplatz heißen. Das wäre auch zu erwartbar gewesen. Jetzt ist es amtlich. Der Platz wird auf den Namen Platz der Vielfalt getauft. Wegen der vielen unterschiedlichen Automarken, die jeden Tag für Vielfalt sorgen. Die Redaktion des Stadtblogs hat sich ohne Erfolg an der Namensfindung beteiligt. Jetzt, wo es zu spät ist, haben wir einen Namen gefunden, der der Wahrheit am nächsten kommt: Platz des Viel fährt nicht.

Kommunalwahl

Als Investigativ-Journalisten konnten wir uns diesen lokalpolitischen Leckerbissen nicht entgehen lassen. Dass alle drei Kandidaten sich um das Amt des Bürgermeisters bewarben, weiß doch jeder. Exklusiv konnten wir in Erfahrung bringen, welche Rollen sie beim Kinofest übernehmen würden. Bürgermeisterin Förster-Teutenberg  wäre gerne in der Haut von Penny Chenery aus dem Film Secretariat. Christian Klicki fand James Bond spannend, wegen der Mission, kühlen Kopf, aber ohne Martini und erst recht nicht geschüttelt. Andreas Dahlke würde gerne Organisator sein, um irgendwas zu verbinden und zu lenken. 

Höchste Eisenbahn

Wir können auch wirklich positiv über die Bahn berichten. Wenn es nämlich höchste Eisenbahn ist, mit derselben zum Weltkulturerbe Zeche Zollverein zu fahren. Dort gab es Spektakuläres zu sehen: das „Global Gate“. Darüber berichteten wir im Januar. 

Vergesst das Leergut nicht ...

Habt ihr schon mal an der Leergutannahme gestanden und der Automat spinnt? Gefühlt 20 Minuten dröhnt eine Stimme aus dem Lautsprecher: 
„Bitte besetzen sie die Leergutannahme“.
Nichts funktioniert. Spätestens dann verlierst du die Fassung oder schreibst dir den Frust von der Seele nieder. 

War das etwa schon alles?

Natürlich nicht. Aber wer soll das denn alles lesen? Wir waren in Hörde, bastelten Bierdeckel, haben Schildern und Plakaten tief in die Augen geschaut. Wird etwas eröffnet, stehen wir auf der Matte. Persiluhr-Passage, Museum und schrottige Telefonzellen, Jakobsweg und Gloria Viktoria (IGA 2027). Und wenn uns gar nichts mehr einfällt, spielen wir eine Runde Minigolf.

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